Die Verkehrssituation an der „Von-Galen-Straße“

die Bürgerinitiative stellt fest:

FAKT IST

Die Betrachtung der Verkehrssituation aus der Vergangenheit heraus belehrt uns eines besseren:

Vergangenheit: Aktuelle Situation:
Bereits am 11.08.1973 berichtete die hiesige Tageszeitung „Die Glocke“ in ihrem Artikel „In Zukunft zügiger durch Sassenberg“, welche Maßnahmen ergriffen werden, damit der Verkehr flüssiger durch Sassenbergs Haupstraße fließen kann. Sassenberg hat bis heute immer noch mit erheblichen Verkehrsproblemen zu kämpfen, gerade an der Hauptverkehrsstraße und dies zudem mit steigender Tendenz!
Am 13.11.1973 liest man in dem Artikel „Bau der Ortsdurchfahrt in Sassenberg beendet“ aus der Zeitung „Die Glocke“, wieviel von der Historie Sassenbergs dem Erdboden gleichgemacht wurde, um für einen reibungslosen Verkehrsfluss zu sorgen. Die Kosten für die historische Entwertung Sassenbergs betrugen 1,1 Mio. DEM. Unsere Stadt hat aufgrund des stetig steigenden Verkehrsaufkommens erheblich an Geschichte und Charme verloren. Positive Veränderungen im Stadtbild sind ausschließlich auf Initiative von Bürgern, Vereinen und Privatpersonen erfolgt.
Am 02.01.1985 berichtet „Die Glocke“ in ihrem Artikel „Grüne nehmen überörtliche Planung unter die Lupe“, dass sich die kürzlich neu gegründete politische Gruppierung mit dem Sassenberger Verkehrsproblem beschäftigt und der Bau der Umgehungsstraße B475 wohl unumgänglich erscheint. Diese Verkehrsproblematik in Sassenberg besteht bereits fast 40(!) Jahre lang und ist dementsprechend bekannt – dennoch wurde bis dato nichts wirklich effektives zur Beseitigung in Angriff genommen.
Am 03.01.1985 erschien ein weiterer Artikel „Umweltschutz muß bei der Planung Vorrang haben“ in der Zeitung „Die Glocke“ von der neu gegründeten Gruppierung. Bereits 1985 war offensichtlich, dass Umweltschutz bei einer zukunftsorientierten Planung unbedingt zu berücksichtigen ist und Umwelt und Bürger zu schützen sind. Bei einer Erweiterung des Verkehrsaufkommens aufgrund der aktuellen Entwicklung ist dies unmöglich.
„Die Glocke“ berichtete am 03.11.1995 in ihrem Artikel „Guten Morgen, Sassenberg: heute ist ein schöner Tag“, dass der „... ,Bundesstraße 475 neu' genannte Bypass freigegeben...“ wird, „...der den seit Jahrzehnten real existierenden Verkehrsinfarkt in der Hesselstadt endgültig beenden soll...“ Schwerlastverkehr quält sich immer noch mitten durch die Hauptverkehrsstraße! Bis heute werden die Umgehungsstraßen 475 und 513 nicht entsprechend genutzt, weil die direkte Verbindung nach wie vor durch die Innenstadt führt.
„Die Glocke“ berichtet mit dem weiteren Artikel „Beruhigung der Innenstadt im Interesse aller Bürger“ am 23.04.2005, dass „...eine Verkehrsberuhigung der Sassenberger Innenstadt...“ „...im Interesse aller Bürger...“ sei. Die Verkehrsberuhigung kommt bis heute nicht zum Tragen. Fast alle Städte im Umkreis Sassenbergs, konnten derartige Vorhaben zum Wohle der Bürger realisieren.

Die INNERSTÄDTISCHE DURCHFAHRT hat jetzt schon ihre BELASTUNGSGRENZE ERREICHT, an Von-Galen-Straße, Klingenhagen / Füchtorfer Straße und Langefort / Schürenstraße.

Die von Anwohnern an den Werktagen zwischen 7.30 Uhr und 17.45 Uhr durchgeführten seriösen Zählungen an der Von-Galen-Straße haben zwischen 428 und 1.368 Kraftfahrzeuge pro Stunde ergeben. Selbst an Sonntagen fuhren bis zu 964 Autos pro Stunde. Aktuelle Zählungen ergeben, dass das Verkehrsaufkommen noch immer diesen Größenordnungen entspricht!